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Gästebuch

Aktualisierung vom

24.10.2011

Natur

Tierwelt

Wilde Tierarten sind auf Djerba nicht zahlreich vertreten. Zu erwähnen sind der Fuchs, der Igel, der Hase und einige kleine Nagetiere wie Mäuse und Springmäuse.Es gibt zahlreiche Kriechtiere und Insekten.

Der Skorpion ist als gefährliches Tier zu nennen. Je nach Art ist er mehr oder weniger giftig. Er wird erst in der Nacht aktiv. Sein Stich ist gefährlich.

Im Winter kann man viele Zugvögel (Möwen, Seemöwen, Flamingos)beobachten.

Unter den heimischen Tierarten sind die Schafe, Pferde, Esel, Maulesel, Dromedare und Ziegen zu nennen.

Das Dromedar kann mehr als 15 Tage ohne trinken aushalten. Unter diesen Bedingungen kann ein Dromedar, das 500 kg wiegt, in den ersten acht Tagen 150 kg abnehmen und es kann in wenigen Minuten bis zu 120 Liter Wasser aufnehmen. Die Form der Hufe macht es ihm möglich, sich im weichen Sand zu bewegen ohne einzusinken. Ehemals zum Ziehen und Tragen bestimmt, ist es künftig mehr für die Touristen und die Folklore von Bedeutung.

Pflanzenwelt

Es gibt keine ausgedehnten Wälder auf der Insel Djerba. Einige Kiefern, Johannesbrotbäume, Eukalyptus.

Dominierend sind die Olivenbäume, die Palmen und Feigenbäume.

Durch die Bewässerungssysteme ist der Anbau von Obst und Gemüse möglich, so gibt es Granatäpfel, Feigen, Orangen, Mandeln, Birnen, Pfirsiche.

Die Dattelpalmen gibt es in unterschiedlichen Arten mit mehr oder weniger eßbaren Früchten. Eine erwachsene Palme bringt bis zu 120 kg Datteln in einer Ernte. Eine Palme lebt 150-200 Jahre. Die Ernte der Datteln findet im November statt.

Der Palmensaft, das legmi, ist für den Djerbi ein wirklicher Genuß. Sein Geschmack erinnert an Ananassaft. Der Saft wird von April bis Oktober in großen Krügen aufgefangen. Pro Tag können ca. 10 Liter geerntet werden.

Die Olivenbäume gibt es seit mehr als 2000 Jahren. Auf Djerba gibt es ca. 500 000 Olivenbäume. Ein Baum bringt etwa 80 Liter Olivenöl im Jahr. Das Olivenöl wird zum Kochen, Backen und Braten genommen und ist gleichzeitig die beste “Medizin”.

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